Das zweite Jahrzehnt

In den ersten Jahren der 60er wurden in der Stenografie bis 1964 in den verschiedenen Wettbewerben des Bezirks, Verbandes und bei IHK-Prüfungen bis zu 180 Silben erreicht. Beteiligt waren hieran u. a.:

180 Silben: Ute Elsermann, Erika Grzegorek, Karin Hintelmann, Brigitte Fleigel, Christa Bahl, Herbert Schaarmann, Elke Trappmann, Ruth Ostermann, Ruth Weßling

160 Silben: Hiltrud Bandurski, Sigrid Wippermann, Brigitta Koch, Marlies Kesler, Gisela Tschirba, Gisela Kalkreuther

140 Silben: Brigitte Siepmann, Christa Scheller, Christel Bredebusch, Ellen-Ruth Jäger, Christel Lüchtemeier, Gunhild Heimbuch, Sigrid Solibieda, Brigitte Theising, Bärbel Middecke, Reiner Rothland, Dietmar Rekitt, Erika Drewke, Renate Fischer, Gerda Lemke, Renate Rosenbohm, Monika Hirth

Im Maschinenschreiben erzielte die höchste Anschlagszahl Herta Hartung geb. Piotrowicz beim Stadtverbandsschreiben 1960 mit 433 Anschlägen.


Ab 1965 entstand eine neue Spitzengruppe unter der Leitung von Werner Borieß. Bis 1969 wurden in der Stenografie bis zu 240 Silben erreicht. In den Mannschafts- und Einzelwettbewerben konnten mehrere Meistertitel sowie 2. und 3. Plätze erschrieben werden:

Beteiligt waren in der Stenografie:

240 Silben: Lieselotte Piur, Monika Stahl, Gustel Schliebs, Marita Kronshage, Lieselotte Schwake, Annegret Wenzel, Annelie Zeh, Jutta Topp, Monika Topp, Gerhard Hötzel, Marlies Kasper, Hans-Otto Bartnik, Helga Scheller, Anneliese Schwettmann

220 Silben: Birgit Gakat, Margitta Piur, Erika Reichmann

200 Silben: Theresia Maluck, Monika Göttsche

180 Silben: Alfons Bernard, Ursula Niedert, Heinz Schmidt, Ingrid Zelle, Brigitte Kautz, Barbara Adamik

 

 

Spitzenmannschaft des Jahres 1967:

 

Im Maschinenschreiben waren in diesem Zeitraum mit über 300 Anschlägen erfolgreich:

Erich Knafla (329 A.), Brigitte Kautz (314 A.), Barbara Adamik (321 A.), Gerhard Hötzel (301 A.)



Die Spitzengruppe 1968:
von links nach rechts: Gerhard Hötzel, Alfons Bernard, Annegret Wenzel, Jutta Topp, Gustl Schliebs, Brigitte Sasse, Marita Kronshage, Annelie Zeh, Monika Topp, Monika Stahl, Marlies Kasper, Lilo Piur, Lilo Schwake, Margitta Piur, Helga Scheller, Hans-Otto Bartnik, Trainer Werner Borieß

 

 

Diese Gruppe bestand bis 1969. Vierzig Jahre später wurde ein Treffen organisiert. Die meisten hatten sich seitdem nicht mehr gesehen. Es war eine spannende Geschichte. Was dabei heraus kam, ist hier zu sehen (Bericht unter den Bildern):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erkennen sich alle noch wieder? Das war die große Frage bei vielen vor dem Treffen. Und dann konnte mal wieder nach Nachweis angetreten werden, dass Steno jung erhält; denn es gab beim Wiedererkennen keinerlei Probleme. - Es wurde ein langer Abend mit "Was hast du in der Zwischenzeit gemacht?", "Wo wohnst du jetzt?", "Wieviel Kinder hast du?", "Sind schon Enkelkinder da?", "Arbeitest du noch?" und natürlich die Frage "Kannst du noch Steno?".

Das wurde natürlich sofort getestet. Blöcke und Stifte tauchten plötzlich auf und das Diktat begann bei 60 Silben und steigerte sich dann bis auf 180 Silben. Dann schrieb keiner mehr mit. Eine großartige Leistung nach den vielen Jahren. Alle setzten die Kurzschrift noch mehr oder weniger ein. Eine Idee war geboren: Noch einmal bei einem Leistungsschreiben mitzumachen. Zwei Monate später stand das Bezirksleistungsschreiben an und die angetretene Mannschaft erreichte aus dem Stand den 5. Platz. Die Höchstleistung lag bei 240 Silben.

Natürlich hatte die Presse Wind von dem Treffen bekommen. Hier sind die Links auf die Seiten der

Westfälische Rundschau: https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/stenografen-haben-kunst-nicht-verlernt-id833550.html

Stadtmagazine DO: http://www.do-stadtmagazine.de/druckarchiv/42-archiv/72-druck-ausgaben-2009    hier: Ausgabe Dorstfeld 2-2009, Seite 18


Einigkeit bestand zum Schluss, das Treffen in nicht zu ferner Zukunft zu wiederholen. Also dann!

 

 

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